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„Geist, der allein lebendige im Menschen, ist pur Liebe
und ihr zartestes und ewig wohlwollendstes Gefühl.
Wer demnach solche seine Liebe und deren zartestes
und ewig wohlwollendstes Gefühl in seine eigenliebige
Seele stets mehr und mehr aufzunehmen bemüht ist
und in selben auch stets stärker, kräftiger, mutiger und
gefügiger wird, der befördert dadurch die volle Einung des Geistes
mit der Seele; und wird dann die Seele zu purer Liebe und Weisheit
ihrem zartesten und wohlwollendsten Gefühle nach, so ist solch
eine Seele denn auch schon vollends eins mit ihrem Geiste und ist
dadurch denn auch im lebendigsten Besitze aller der wunderbaren
Lebens- und Seinsfähigkeiten ihres Geistes.“
(Gr.Ev.Joh. 8; 150,15)
Jakob Lorber (1800-1864)
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